… und ist nicht das einzige Nahverkehrsunternehmen Deutschlands
Atheistische Buskampagne
Petra Reetz, Sprecherin und Kommunikationschefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) begründete im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE die Ablehnung: “Wir werden in Zukunft keinerlei religiöse oder weltanschauliche Werbung auf öffentlichen Berliner Transportmitteln mehr zulassen.” Dies ist vor allem unter Anbetracht der Tatsache faszinierend, da vor allem in Berlin stark für religiöse Aktivitäten geworben wird – und das nicht erst seit der Unterschriftensammlungen von Pro Reli e.V.
Es scheint, die gottlosen Hauptstädter müssen gewonnen werden. Dafür werben mit allen Mitteln die Kirchen und die Initiative Pro Reli e.V., welche Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach ab der 1. Klasse einführen möchte und die Berliner mit ihren Plakaten für Wahlfreiheit darüber hinwegtäuscht, daß es diese Wahlfreiheit bereits gibt: Religion kann von den Sorgeberechtigten für das Kind gewählt werden. Eine Kampagne mit atheistischer Werbung für ein gottlos glückliches Leben paßt in dieses Klima der Engstirnigkeit natürlich nicht hinein.
Christliche Werbung in der Berliner U-Bahn
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Weil's so schön ist: Jesus Christus
Fundstelle Berliner U-Bahn
Die Berliner Verkehrsgesellschaft hat auch andere Probleme: Übergriffe auf das Personal steigen, Gewinne sinken. Möglicherweise fürchten die Verkehrsbetriebe, daß die Einnahmen aus der atheistischen Werbung für das Beheben der Folgen religiösen Vandalismus aufgewendet werden müssen, anstelle der Stopfung finanzieller Löcher zu dienen. Das Geld der Buskampagne wird dringend benötigt und die Kampagne ist eine hervorragende Möglichkeit für alle Gläubigen, zu zeigen, wie tolerant sie gegenüber den Gottlosen sind.


