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Aberglaube und Magie

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… wenn es die Kinder trifft …

Brasilianischer Junge muß in Folge Rituals intensiv-medizinisch betreut werden
Brasilianischer Junge muß in Folge Rituals intensiv-medizinisch betreut werden
Ein in den letzten Tage in den Medien berichteter Fall hat mich tief getroffen: Der Stiefvater eines 2-jährigen brasilianischen Jungen hat diesem über 40 Nadeln in den kleinen Körper gestochen. Er nahm den Sohn seiner Frau mit in ein spirituelles Zentrum, welches von einer 47-jährigen Frau geleitet wurde. Dort wurden die fast 5-cm-langen Nadeln, mit denen das Kind malträtiert wurde, von dieser in einem Afro-Brazilianischem Ritual der Candomble-Religion gesegnet. Bezahlt wurde die ganze Angelegenheit wohl von der Geliebten des Stiefvaters, welche diesem weismachte, daß er durch die Verbringung der Nadeln in des Kindes Körper mit ihr zusammenkommen würde. Die Polizei schließt jedoch ein simples Racheverlangen an der Kindesmutter nicht aus, mit welchem der Stiefvater seit gerade einmal sechs Monaten verheiratet war.

Die Nadeln wurden anscheinend im Verlaufe eines ganzen Monats bei diesen Besuchen in das Kind gestoßen. Der Stiefvater gestand, daß er die Tat begangen hatte, bezeugte jedoch, daß er unter dem Einfluß der Macht seiner Geliebten stand und von ihr in einen Trancezustand versetzt und daraufhin mit der Tat beauftragt wurde.

Mehr mag ich dazu auch gar nicht schreiben. Esoterik und der Glaube an Übernatürliches schadet – vor allem den Wehrlosen.

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Ein Kommentar auf 'Aberglaube und Magie'

  1. avatar Andreas says:

    Dieser Fall ist schrecklich und ich winde mich darüber in Entsetzen.

    Dennoch halte ich den logischen Schluß “Esoterik und der Glaube an Übernatürliches schadet – vor allem den Wehrlosen” für ebenso willkürlich: Nicht Glaube und Esoterik schaden, sondern grundsätzlich der Versuch, eigene Glaubenssätze höher als die anderer zu bewerten oder gar anderen aufzwingen zu wollen.

    Der Autor läuft Gefahr, dies mit seinen Glaubenssätzen zu tun. Und nein, Wissenschaft ist wahrlich wenig objektiv.

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