Unwissen – Unglauben – Unwahrheiten

 

Impfinformation

Stefan Lanka unterliegt vor Gericht

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2009-12-10, 10:32 [Thursday]

… und handelt sich prompt ein weiteres Verfahren ein …

Verurteilter Quacker, Bild angelehnt an Gustaf Mossakowsks 'Chessy'
Verurteilter Quacker, Bild angelehnt an Gustaf Mossakowsks 'Chessy'
Stefan Lanka, Impfgegner, AIDS-Denialist und Anhänger der ∴Germanischen Neuen Medizin, ist es gelungen, daß Jahr 2009 mit gar zwei Verurteilungen wegen Beleidigungstatbeständen abzuschließen (siehe »Bericht zur Strafsache (234Cs)3012PLs14916/07(133/08)« und »Bericht zur Strafsache 40Cs160Js3022/09«). Ein Erfolg auf ganzer Linie, wie seine Jünger frohlocken werden, denn Lanka zeigt es wie kein Anderer dem Establishment. Und Karl Krafeld, als Lankas genialer Stratege, arbeitet stets die Verteidigungsstrategie vor Gericht aus, die immer wieder dazu führt, daß Lanka noch eine weitere Verurteilung einkassiert.

Möglicherweise wäre es an der Zeit zu erkennen, daß Krafeld ein U-Boot ist oder doch vielleicht auch einfach nur ein nicht ganz so genialer Stratege mit völlig unzureichenden Kenntnissen im juristischen Bereich. Oder es liegt auch einfach daran, daß Lanka die deutsche Gerichtsbarkeit mit einem aufmerksamen Publikum verwechselt und glaubt, daß seine Vorträge über Impfungen und Viren dort hilfreich seien. Hilfreich ist sicherlich nicht, daß Lanka alle Behörden als willige Vollstrecker eines Massenmordes ansieht und auch in diesem Fall direkt in der Verhandlung dem Gesundheitsamtsleiter Nazimethoden vorwarf. Erschwerend kommt natürlich hinzu, daß Lanka bereits mehrfach wegen ähnlich gelagerter Delikte verurteilt wurde.

Da Lanka keinerlei Einsicht und Reue zeigte, kam es wie es kommen mußte – er wurde wegen Beleidung verurteilt. Lanka darf nun 4.800 EUR in die Staatskasse zahlen und hat wegen des Nazivorwurfs gar ein weiteres Strafverfahren an der Backe. Das nenn auch ich einen Erfolg auf ganzer Linie – für diejenigen unter uns, die denken können und nicht verblendeten Impfgegner folgen.

Quelle:

Vortragsreisen des Stefan Lanka

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2009-12-05, 07:04 [Saturday]

… Virenleugner und Impfgegner Stefan Lanka nutzt Gerichtsverfahren für seine Mission …

Lanka Jünger auf Pilgerstour
Lanka-Jünger auf Pilgertour

Stefan Lanka steht mal wieder vor Gericht. Und wiederum handelt es sich um einen Beleidigungstatbestand, der unter dem Aktenzeichen 40Cs160Js3022/09 zur Verhandlung steht. Damit knüpft er an eine Tradition von Verurteilungen wegen Beleidigungen an, die ihres gleichen sucht. Doch hard-core Lanka-Jünger halten dessen verbale Ausfälle nicht davon ab, ihm gar durch die Republik zu folgen und auch im Gerichtssaal an dessen Lippen zu kleben.

Rund 70 Besucher aus der ganzen Bundesrepublik wollten den Prozess in Bautzen verfolgen. Nur 40 fanden Platz im Gerichtssaal. So durfte sich die Sächsische Justiz mit dem Kreuzritter und Virenleugner ganze 7 Stunden lang beschäftigen und war erst um 22:00 Uhr nach etlichen Vor- und Anträgen in der Lage, den Prozeß zu vertagen, wie uns folgender Bericht der Sächsischen Zeitung wissen läßt.

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Gegen Argumente immun

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2009-12-02, 21:13 [Wednesday]

Immunisierung der Immunisierungsgegner …

Schutzschild der Immunität
Schutzschild der Immunität
Die Botschaft erreichte per E-Mail Freunde, Familie und Kollegen. „Wer es noch nicht weiß: Die beiden Impfstoffe gegen die sogenannte Schweinegrippe . . . enthalten als Adjuvans (Impfverstärker) Squalen“, schrieb vor zwei Wochen eine gewisse Juliane Sacher, Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Frankfurt. Squalen sei auch bei Golfkrieg-Soldaten als Impfverstärker eingesetzt worden und habe das Golfkriegssyndrom verursacht. Chronische Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), Gedächtnisstörungen, Erschöpfung, Schmerzen sowie Verdauungsprobleme und Hautausschlag seien die Folgen. „Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8 bis 9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden. Geben Sie diese E-Mail an möglichst viele Ihrer Bekannten weiter.“

Die Kettenmail verbreitete sich in Windeseile in ganz Deutschland. Golfkrieg, Schmerzen und Syndrom waren Schlüsselwörter, die obendrein durch die schaurig illustrierten Folgen vor allem Unsicherheit, aber auch Angst verbreiteten. Die Botschaft hatte nur einen Haken: Sie war falsch. Squalen sei ein natürliches Zwischenprodukt des menschlichen Stoffwechsels sowie Bestandteil der Körperzellen und vieler Lebensmittel, klärte das für Impfstoffe und Arzneimittel zuständige Paul-Ehrlich-Institut auf. Ein Zusammenhang zwischen Anthrax-Impfung und Golfkriegssyndrom sei mehrfach untersucht, aber nicht gefunden worden, zumal der Impfstoff überhaupt kein Squalen enthalten habe. „Zur Sorge gibt es deshalb keinen Anlass.“

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Psychoterror oder Eingreifen in der Not?

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2009-11-29, 20:07 [Sunday]

… Landrat Michael Harig und die Strafanzeige gegen Stefan Lanka

Impfzwang und Psychoterror
Impfzwang und Psychoterror
Ein Fall von Zwangsimpfung? Verstoß gegen das Grundgesetz? Im Landkreis Bautzen? Diese Vorwürfe zumindest erhebt Dr. Stefan Lanka, ein Virologe aus Baden-Württemberg, der sich seit Jahren vehement gegen das Impfen ausspricht. Er wurde in einen Fall eingeschaltet, in dessen Folge er sich am 2. Dezember 2009 15.00 Uhr nun auch vor dem Amtsgericht Bautzen verantworten muss.

Vorwurf: Beleidigung. Landrat Michael Harig hatte Strafanzeige gegen Stefan Lanka gestellt. Denn der hatte ihm sinngemäß in einem Brief erklärt, dass es nicht seine Aufgabe sei, zu klären, ob Harig sich entweder nicht wirklich mit den Gesetzen auskenne oder geistig minderbemittelt sei. Doch was war passiert?

Zuvor hatte das Jugendamt den Eltern dreier Kinder das Sorgerecht für die beiden jüngeren entzogen. Weil sie nicht mehr in der Lage seien, Entscheidungen im Sinne der Kinder zu treffen, so die Begründung. Aufmerksam geworden war das Amt, nachdem die Eltern mit dem jüngsten Kind, einem Kleinkind, ins Bautzener Krankenhaus gegangen waren, weil es ihm immer schlechter ging. Zu spät – so das Urteil der Ärzte. Das Kind sei stark unterernährt und fehlentwickelt gewesen. Es wog im Alter von knapp einem Jahr nur noch sechseinhalb Kilo. Sein Zustand sei lebensbedrohlich gewesen. Die Eltern hätten das einfach nicht erkannt. Das Leben des Kindes habe an einem seidenen Faden gehangen.

„Das Krankenhaus hat Behandlungsempfehlungen gegeben, denen die Eltern nicht folgen wollten“, sagt Jugendamtsleiter Hans-Jürgen Klein. „Wir mussten reagieren.“ Ganz anders stellt es Stefan Lanka dar. Demnach habe das Amt den Eltern gedroht, wenn sie ihre Kinder nicht impfen lassen würden, werde man ihnen das Sorgerecht entziehen. Das Jugendamt begründete Lanka zufolge den späteren Antrag auf Entzug der elterlichen Sorge an das Familiengericht Bautzen „ausschließlich damit, dass die Eltern die Impfeinwilligung nicht erteilten“.

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Berufsverbot für Impfkritiker

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2009-11-08, 09:59 [Sunday]

… Johann Loibner aus Ligist, Österreich, darf sich nicht länger Arzt nennen …

Johann Loibner verliert Prozeß
Johann Loibner verliert Prozeß

Alle Hoffnungen eines weststeirischen Mediziners haben sich vorerst zerschlagen: Das von der Ärztekammer verhängte Berufsverbot gegen den als Impfkritiker bekannten Kollegen aus Ligist (Nachlese in der Infobox) wurde vom Land Steiermark bestätigt. Nun bleibt dem Arzt nur noch der Gang vor den Verfassungsgerichtshof.

Den Ärzteausweis hat er bereits zurückgeschickt, am Freitag wird das Ordinationsschild abmontiert. “Ich bin kein Anarchist”, betont der gefasst wirkende Arzt. Die Enttäuschung ist aber groß: Nachdem das Land Steiermark die Entscheidung monatelang hinauszögerte, hatte er neue Hoffnung geschöpft.

Mediziner liegt mindestens ein Jahr auf Eis
Der Mediziner gibt sich aber auch jetzt nicht geschlagen: “Ich rechne damit, dass der Verfassungsgerichtshof dieses Urteil aufhebt!” Bis das Höchstgericht entscheidet, dürfte aber mehr als ein Jahr vergehen. Bis dahin darf der Weststeirer nur seine Frau und seine Kinder behandeln.

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Braune Sektierer werden hoffähig

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2009-09-10, 13:40 [Thursday]

… wie wie die öffentlich-rechtlichen sich der Gebühren als unwürdig erweisen …

Tolzin und Leitner mit dem "Impf Heil" Gruß
Tolzin und Leitner mit dem 'Impf Heil' Gruß
Ich weiß, ich weiß, es ist eigentlich schon ein alter Hut und wurde ja auch schon in einigen Blogs (z.B. hier) abgehandelt, aber ich bestehe darauf, meinen Senf dazu abzugeben. Die ARD hat sich in ihrem Morgenmagazin nicht gerade mit Ruhm bekleckert, als dort dem Molkereifachmann und selbsternannten Impfexperten Hans Tolzin ein Forum geboten wurde, um seine pseudowissenschaftlichen Impfkritikthesen unter das Volk zu bringen. Dabei wurde Tolzin als Gegenpol zu den Aussagen des Präsidenten des Paul Ehrlich Institutes, Johannes Löwer, dem frühmorgendlichem Zuschauer dargeboten. Löwer ist ein Experte auf seinem Gebiet, diplomierter Biochemiker und habilitierter Humanmediziner mit dem Titel Professor für Medizinische Virologie, genau der richtige, um Aussagen über die Schweinegrippe zu tätigen. Was nun ist ∴Hans Tolzin? Hans Tolzin ist ein medizinischer Laie, der sich der ∴Impfkritik verschrieben hat und enge Kontakte zu Sekten pflegt. So konnte man ihn bei den Moonies finden und ein enger Freund und Mitstreiter ist der Herausgeber der Kent-Depesche, der bekennende Scientologe ∴Michael Hinz. Familie Hinz und Tolzin stehen sich sogar ideologisch so nah, daß sie gemeinsam den ∴Neuen Impulse Treff gründeten, in dessen Vorstand Tolzin auch heute noch aktiv tätig ist. Das Tolzin der antisemitischen, rechts-esoterischen Ideologie des Wunderheilers ∴Ryke Geerd Hamer, Begründer der ∴Germanischen Neuen Medizin nahesteht, fällt bei diesen Referenzen schon gar nicht mehr ins Gewicht.

Wen hat die ARD sich das als Interviewpartner geholt? Unglauben deckt das Unglaubliche auf:

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Braucht die Spiegel Redaktion Nachhilfe?

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2009-09-07, 08:23 [Monday]

… im Wissenschaftsressort scheint man es mit der Recherche nicht so genau zu nehmen! …

Spiegel-Leser wissen mehr? Leider nicht!
Spiegel-Leser wissen mehr? Leider nicht!
Spiegel-Leser wissen mehr. Oder auch nicht! Zumindest wenn es um das Thema “Impfungen” geht, bläst auch der Spiegel ins Horn der allgemeinen HPV-Impfhysterie. Der neuste Spiegel Artikel zum Thema HPV-Impfung ist leider um einige Nuancen zu oberflächlich geraten, noch oberflächlicher als der vorherige. Ein schlechter Artikel ist eine Sache, zwei schlecht recherchierte grenzt schon an Vorsatz.

Kritikpunkt 1 – Die Nebenwirkungsmär der 6 Prozent

Kommen wir zum wichtigeren der beiden Kritikpunkte — der fahrlässigen Aufbereitung von Ergebnissen wissenschaftlicher Studien.

Der Spiegel schreibt:

Bei Auswertung der Daten von 12.424 geimpften Frauen in den USA zeigte sich [...] In etwa sechs Prozent der Fälle waren schwerere Nebenwirkungen [...] aufgetreten.

Liebe Redaktion, gerne leisten wir Nachhilfe: Das ist falsch. Da gibt es kein Drumherum. Einfach schlicht und ergreifend falsch. Schon im Abstrakt der Studie weisen die Autoren daraufhin, daß das Ziel der Studie ist, alle gemeldeten Verdachtsfälle zusammenzufassen und zu kategorisieren. Die 12.424 VAERS-Verdachtsfälle, die in die Auswertung einflossen und ausgewertet wurden, entsprechen einer Quote von 53,9 gemeldeten Verdachtsfällen auf 100.000 Impfdosen — also 0,0539 % Fälle mit möglicherweise kausal auf eine Impfung zurückzuführenden Nebenwirkungen. Von diesen 0,0539 % gab es 6 % gemeldeter Fälle (N=772) mit schweren Nebenwirkungen. Lieber Spiegel, das sind 0,003234 %. Verständlich für jedermann: 0,3 Meldungen schwerer Nebenwirkungen auf 100.000 verabreichten Impfdosen.

Die Zahl 12.424 verweist auch nicht auf die geimpften Frauen, sondern stellt die Anzahl aller gemeldeten Verdachtsfälle auf über 20.383.145 Impfdosen HPV4 dar. Zum Zeitpunkt der Auswertung der Daten in dem Jama-Bericht waren das also bereits über 23.050.000 verimpfte HPV-Dosen. Diese Verdachtsfälle kann jeder über das Frühwarnsystem des Center of Disease Control, VAERS, melden, unabhängig von einem Kausalzusammenhang. Das VAERS zielt gerade nicht darauf ab, die Verdachtsfälle auf biologische oder epidemiologische Plausibilität zu überprüfen.

So ganz nebenbei wird auch die Zahl der 32, zeitlich in Relation zu einer HPV-Impfung stehenden Todesfälle in den Raum geworfen. Toll! Von den bis Ende August 2008 gemeldeten 31 Todesfällen konnten nur ganze 20 überhaupt in die klinische Auswertung einfließen aufgrund mangelhafter Daten der übrigen. In bezug auf die Todesfälle konnten weder Übereinstimmungen hinsichtlich Altersgruppen, Zeitintervalle, Anzahl der Impfdosen festgestellt noch Trends bezüglich der klinischen Umstände, welche dem Tod vorausgingen oder kausal für ihn verantwortlich waren, erkannt werden. John Iskander, derzeitiger Chef des CDC in Atlanta, sagte bezüglich 10 der untersuchten Todesfälle, für die die vorliegenden Daten Rückschlüsse zuließen, daß diese abschließend mit dem Ergebnis beurteilt wurden, daß Gardasil mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit nicht kausal für diese zur Verantwortung zu ziehen ist.

Nun fragen wir uns natürlich: Liegt dem Spiegel die Studie nicht vor? War die finanzielle Einmalinvestition von 15,00 USD zu hoch, um die Studie in ihrer Gesamtheit zu würdigen? Ist es dem Spiegel nicht zuzumuten, auf der Webseite des CDC zu recherchieren? Oder waren die Englischkenntnisse des Autors nicht ausreichend, um den Inhalt zu erfassen?

Wie dem auch sei, dafür sind wir ja da — wir helfen gerne. Jederzeit. Denn wir wollen, daß der Satz: Spiegel-Leser wissen mehr! auch weiterhin ein wenig Wahres beinhaltet.

Drum kommen wir nicht umhin, uns unserem zweiten Kritikpunkt zu widmen — der Kostenfrage.
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Grippe auf Abwegen

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2009-09-03, 20:48 [Thursday]

… ein Virus ist auf’s Schwein gekommen …

... Namensgeber für H1N1
... Namensgeber für H1N1

Seit der ersten medialen Coverage über die Todesfälle im fernen Mexiko, für welche als Auslöser ein neuartiges Influenzavirus verantwortlich gemacht wurde, gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Gefahr, die vom neuen Typ des H1N1 ausgeht. In der Mediensprache heißt diese möglicherweise pandemiefähige Influenza “Schweinegrippe”.

Die Symptome der neuen Grippe unterscheiden sich nicht von denen der saisonalen Influenza. Die Erkrankung geht mit Fieber, Atemwegsbeschwerden und Gliederschmerzen einher. Bisher sind Todesfälle vor allem auf dem amerikanischen Kontinent aufgetreten. Innerhalb der Europäischen Union wurden bislang mehr als 90 Todesfälle registriert, hauptsächlich betroffen ist Großbritannien. Deutschland konnte bisland nur einige schwere Krankheitsverläufe verzeichnen, jedoch sind Todesfälle nicht auszuschließen. Nach Angaben der WHO sind viele, aber nicht alle schweren Fälle bei Menschen mit Grunderkrankungen aufgetreten.

In Deutschland sind zum jetzigen Zeitpunkt seit Ende April 2009 insgesamt 16.835 Fälle verzeichnet worden, davon wurden ca. 4.300 als autochthon eingestuft (Erkrankung in Deutschland erworben).

Für den Impfstoff zum Schutz vor der Neuen Grippe, wurde das H1N1-Virus zunächst aus einem Patienten in Hamburg isoliert. Mit diesem “Wildtyp” begann die Entwicklung des Impfstoffes. Für die Saatvirusgewinnung benötigt man jedoch ein sogenanntes “rekombinantes” Virus, d.h. man schleust die charakteristischen Hüllproteine in einen weit weniger virulenten und gut charakterisierten Influenza-Stamm ein. Man braucht ja sowieso nur die Typen des Hämagglutinin (HA) und der Neuraminidase (NA), von denen es jeweils 8 bzw. 15 bekannte Subtypen gibt. Das A/California/4/2009 (H1N1) ist eben einfach ein Virus aus diesem untereinander genetisch verwandten “Virusbaukasten”, nicht mehr und nicht weniger.

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Impfkritiker ganz nah

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2009-08-21, 00:02 [Friday]

… Molkereifachmann Hans U. P. Tolzin in der FAZ …

Die Schweinegrippe-Verschwörung

von Peter-Philipp Schmitt

Neugierige Kuh - vom Molkereifachmann zum Impfgegner
Neugierige Kuh - vom Molkereifachmann zum Impfgegner
Hans U. P. Tolzin ist gelernter Molkereifachmann – und nicht etwa Milchwirt. Darauf legt er Wert, wie er auf seiner Internetseite schreibt. Er sei auch kein Scientologe, er habe nur eine Zeitlang freundschaftlichen Umgang mit Scientologen gepflegt. Heute äußert er sich über seine damaligen Erfahrungen kritisch: „Rückblickend muss ich sagen, dass das, was ich erlebt habe, mich durchaus an die Furchtappellstrategie der Behörden und Impfstoffhersteller erinnert.“ Zudem ist er bekennender Anhänger der „Germanischen Neuen Medizin“ des „Wunderheilers“ Ryke Geerd Hamer. Der „Arzt“ Dr. Hamer, dem schon vor mehr als 20 Jahren die Approbation entzogen wurde, nimmt an, dass Erkrankungen des Menschen die Folge von „biologischen Konflikten“ sind, die mit Hilfe eigener „Confliktolyse“ geheilt werden können – es sei denn, die Schulmedizin greift ein und vergiftet den Körper.

Tolzin ist derzeit ein gefragter Mann. Sogar im „Morgenmagazin“ der ARD durfte der Impfgegner gegen die Schweinegrippe-Impfung zu Feld ziehen. Als „Experte“ griff er unter anderen einen so namhaften Wissenschaftler wie den Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts, Johannes Löwer, an. Tolzin nutzt die ihm gebotenen Foren gern, die Moderatoren der ARD-Sendung widersprachen seinen medizinisch unhaltbaren Behauptungen nicht einmal.

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Erinnerungen an tote Tochter

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2009-06-07, 21:50 [Sunday]

… Roald Dahl hofft, daß ihr viel zu früher Tod anderen Eltern als Mahnung dient …

Roald Dahl mit Sohn Theo
Roald Dahl mit Sohn Theo
Mitte der 80er Jahre arbeitete der bekannte Kinderbuchautor ∴Roald Dahl den Tod seiner ältesten Tochter (1955 – 1962) auf. Damals gab es noch keinen zugelassenen Impfstoff gegen ∴Masern. Heute, knapp zweieinhalb Jahrzehnte später, gibt es immer aktiver und agressiver agierende Impfgegnerkreise. All jenen zur Warnung geben wir den folgenden Bericht Dahls wieder:

Masern: eine gefährliche Krankheit

von Roald Dahl (1986)

Als meine älteste Tochter, Olivia, an ∴Masern erkrankte, war sie sieben Jahre alt. Während die Erkrankung ihren scheinbar normalen Gang nahm, las ich ihr oft im Bett vor und entsinne mich, nicht sonderlich beunruhigt gewesen zu sein. Eines Morgens, als sie schon auf dem Weg der Besserung war, saß ich an ihrem Bett und zeigte ihr, wie man kleine Tiere aus bunten Pfeifenreinigern formt, doch als sie dann selbst welche basteln wollte, bemerkte ich, daß ihre Finger nicht im Einklang mit ihren Gedanken arbeiteten und sie nichts zustande brachte.

“Fühlst Du Dich nicht gut?” fragte ich sie.
“Ich bin so müde”, antwortete sie.

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