Unwissen – Unglauben – Unwahrheiten

 

Miscellaneous

Bericht zum Geopolitischen Kongress in Gera

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2009-12-28, 11:05 [Monday]

… wenn man sich verhetzt und verfolgt fühlt, führt das oft zu Wahnvorstellungen …

Infonetzwerk Gera
Veranstalter des 2. Geopolitischen Kongresses
Das Infonetzwerk Gera feiert den Kongress als einen Erfolg. Reflexionen zieht ein doch etwas anderes Resüme, was den Streß-Kongress betrifft:

Bis zu 450 Menschen waren erwartet worden, um am 20. Dezember 2009 den zweiten geopolitischen Kongress in Gera, zu begehen. Dieser “Kongress” sollte ein Höhepunkt der “Wahrheitsbewegung” werden, die sich verschiedenen Verschwörungstheorien verschrieben hat. Doch maximal 200 Menschen waren, nach Angaben des Infonetzwerks Gera, gekommen um dem Anti-Anti-Deutschen Jürgen Elsässer, Christoph Hörstel und anderen Referenten, sowie der Band Die Bandbreite, zu lauschen.
Der Impf-”Kritiker” Hans Tolzin hatte, aus Gründen über die sich die Veranstalter und Tolzin bisher ausschweigen, doch nicht an der Konferenz teilgenommen und wurde leise, still und heimlich aus der offiziellen Veranstaltungsankündigung gestrichen. Die Organisator_innen hatten von bis zu 400 Personen gesprochen, die als Teilnehmer_innen erwartet wurden und mussten im Vorfeld die Lokalität wechseln. Doch kurz vor dem Kongress hatten sich, nach Angaben des Referenten Christoph Hörstel, lediglich 100 Personen angemeldet.

Christoph Hörstel, der Begründer einer Organisation namens Neue Mitte und Autor des Kai-Homilius-Verlags, hatte wenige Tage vor dem Verschwörungs-Treffen in einer Rundmail dazu aufgerufen, an dem Kongress teilzunehmen. Er warnte, dass “Schreiberlinge der Obrigkeit” [ob Herr H. damit auch uns meint? - Anm. d. Red.] versuchen könnten, den Kongress “mit dümmlichen Pressemeldungen kaputtzumachen” [wir befürchten, daß Herr H. mit dem Attribut "dümmlich" das falsche Substantiv referenziert, es paßt doch eher zum Kongress - Anm. d. Red.]. Es würde der “Kampfmoral” schaden, wenn “einer von uns” untergehen würde, so appellierte Hörstel an sein politisches Umfeld [...]

… mehr auf Reflexionen

Wundersame Searchstrings

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2009-12-19, 13:01 [Saturday]

… wie manche auf unsere Webseiten gelangen …

Suchstring
Searchstring
Die Nutzerstatistik für unser Projekt ist interessant: Obwohl wir bis dato ein rein deutsches Contentangebot zur Verfügung stellen, kommen nur 49 Prozent aller Besucher aus Deutschland. Ein weiteres Drittel lugt aus den USA herüber, was durchaus der eigenen Familie zuzuschreiben sein könnte.

Unsere Aufmerksamkeit hat heute folgender Searchstring erregt:

backend gwup org.

Ah ja. Es tut uns leid, liebe Informationssuchende, aber diese Information läßt sich bei uns nicht finden.

Von Tatzen und Pfoten

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2009-12-04, 16:32 [Friday]

… Jack Wolfskin benötigt nicht der Kunden Geld, Abmahnungen sind doch auch ein einträglich Geschäft …

Bildmarke, Inhaber: Jack Wolfskin GmbH
Bildmarke, Inhaber: Jack Wolfskin GmbH

Jack Wolfskin, Hersteller von Bekleidung für sich in der Walachei tummelnde, naturverbundene Mitbürger als auch für deren urbane Gegenstücke, welche robuste Bekleidung im Großstadtdschungel zu schätzen gelernt haben, beharrt auf dem vermeintlich exklusiven Verwendungsrecht eines Pfotenabbildes auf seinen Erzeugnissen. Wir reden hier von einer Firma, die erst 1991 von ihrer Erzeugerin, der Frankfurter Sine GmbH, in die Selbständigkeit entlassen wurde. Die von Sine kreiierte und am 08.06.1983 angemeldete Wort- und Bildmarke ging am 19.02.1998 auf die Jack Wolfskin GmbH über. Das Logo von Wolfskin ähnelt doch arg sehr dem Logo der linken Berliner Tageszeitung TAZ.

Die TAZer Tatze wurde 1979 in deren Auftrag von dem Designer Roland Matticzk entwickelt und seitdem regelmäßig eingesetzt. Bedauerlicherweise ließ die TAZ das Logo jedoch nicht markenrechtlich sichern. Angemeldet hat die TAZ ihr Logo 1994 nach mehr als 10-jähriger Verwendung, doch die Eintragung ins Markenregister geschah erst 2003.

Die TAZ nahm die damalige gerichtliche Auseinandersetzung mit Humor, doch die Leute bei Wolfskin gaben sich verbissen (siehe »TAZ Beitrag 2007«). Diese Verbissenheit hat Jack Wolfskins Image nun auch in diesem Jahr keine neuen Freunde beschert. Jack Wolfskin geht nämlich bevorzugt nicht gegen böswillige Markenimitatoren vor, die im großen Stil bewährte Marken fälschen. Nein, Wolfskin hat die im Visier, die es wagen, in irgendeiner Art und Weise ihre Verbundenheit mit Tieren zu demonstrieren, in dem sie z. B. deren Pfotenabdrücke in stilisierter Form verwenden – sei es auf selbstgemachten Bekleidungsstücken, Buttons, Taschen oder auch Webseiten. Wolfskin sieht seine Markenrechte dadurch nämlich beeinträchtigt, auch wenn die Pfotendarstellungen in keinster Weise der innegehaltenen Marke ähneln.

Bilder: … mehr …